Hans Poelzig

Hans Poelzig (1869-1936) gehört zu den bedeutendsten Architekten des frühen 20. Jahrhunderts. Er gilt als Wegbereiter der Moderne und einer der Hauptvertreter der expressionistischen Architektur. Als Leiter der Kunstakademie in Breslau, Vorsitzender des Deutschen Werkbundes und Professor an der TH Berlin prägte er eine ganze Generation von Architekten. Zu seinen Schülern zählen u.a. Rudolf Schwarz, Helmut Hentrich und Egon Eiermann.

Einige seiner wichtigsten Bauwerke sind die chemische Fabrik in Luban bei Posen (1909-1910), in Berlin das  Große Schauspielhaus für Max Reinhardt (1919, 1986 zerstört) und das Haus des Rundfunks (1928-1929), sowie das Verwaltungsgebäude der IG-Farben in Frankfurt/Main (1929, heute Poelzig-Bau der Goethe-Universität). Daneben wirkte Poelzig auch als Bühnenbildner für Max Reinhardt und als Filmarchitekt für den expressionistischen Filmklassiker "Der Golem" von Paul Wegener (1920)


Weitere Informationen zu Hans Poelzig

 

Berlin, Haus des Rundfunks, Großer Lichthof 1928-1931 (Foto: Florian Monheim)

 

 

Berlin, Haus des Rundfunks, Fassade 1928-1931 (Foto: Florian Monheim)


 

 

 

 


 

 

 

 



 





Berlin, 
Haus des Rundfunks 1929-1930



Dresden, Mosaikbrunnen im Großen Garten 1926
 
 

Frankfurt, Verwaltungsgebäude der I.G. Farbenindustrie 1928-1931

 

 

 

 

 

 

 

Verwaltungsgebäude der I.G. Farbenindustrie 1928-1931 (Foto: Florian Monheim)
 



Wolgast, ehemalige Sparkasse 1931/32



Dresden, Ligner-Mausoleum, Entwurf 1918
 

Chemnitz, Textilfabrik Goeritz (Fragment), 1922-1925
     
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